{"id":1972,"date":"2026-01-28T16:54:12","date_gmt":"2026-01-28T15:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-brandenburg.de\/?p=1972"},"modified":"2026-01-28T16:54:13","modified_gmt":"2026-01-28T15:54:13","slug":"buendnisgruene-solidarisieren-sich-mit-hochschulstreikenden-kein-lifestyle-bei-befristung-und-dauerstress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress02.gcms.verdigado.net\/gruene-brandenburg\/buendnisgruene-solidarisieren-sich-mit-hochschulstreikenden-kein-lifestyle-bei-befristung-und-dauerstress\/","title":{"rendered":"B\u00fcndnisgr\u00fcne solidarisieren sich mit Hochschulstreikenden: Kein \u201aLifestyle\u2018 bei Befristung und Dauerstress"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Brandenburger B\u00fcndnisgr\u00fcnen solidarisieren sich mit dem heutigen Hochschulstreik an mehreren Standorten im Land, unter anderem in Potsdam und Cottbus. Mit den Protesten machen Besch\u00e4ftigte und Studierende auf die prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen an Hochschulen aufmerksam \u2013 insbesondere f\u00fcr studentische Besch\u00e4ftigte und den wissenschaftlichen Nachwuchs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs kann nicht sein, dass es im \u00f6ffentlichen Dienst eine riesige Gruppe von Besch\u00e4ftigten gibt, die ohne Tarifvertrag arbeitet. Immer mehr Studierende sind gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten, um sich ihr Studium leisten zu k\u00f6nnen\u201c, sagt Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger B\u00fcndnisgr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Studierende h\u00e4tten ein Recht auf vern\u00fcnftige Arbeitsbedingungen. \u201eDazu geh\u00f6ren klare Regelungen bei Krankheit, Urlaub und Elternzeit sowie eine ordentliche Bezahlung. Studentische Besch\u00e4ftigte sind unverzichtbar f\u00fcr den Hochschulbetrieb \u2013 sie d\u00fcrfen aber nicht als vermeintliche Billigbesetzung f\u00fcr Verwaltungsaufgaben oder als prek\u00e4rer Ersatz f\u00fcr Nachwuchswissenschaftler*innen missbraucht werden\u201c, so Rostock.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Andrea L\u00fcbcke, Brandenburger Bundestagsabgeordnete, stellt sich hinter die Forderungen der Streikenden: \u201eDie von der CDU angesto\u00dfene Debatte um sogenannte \u201aLifestyle-Teilzeit\u2018 klingt f\u00fcr viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen wie blanker Hohn. Der tats\u00e4chliche \u201aLifestyle\u2018 in der Wissenschaft besteht h\u00e4ufig aus befristeten Vertr\u00e4gen, unklaren Karrierewegen und hohen Leistungsanforderungen. Teilzeit ist dabei oft keine freie Entscheidung, sondern formell festgeschrieben \u2013 gearbeitet wird dennoch h\u00e4ufig deutlich mehr als Vollzeit.\u201c Die promovierte Physikerin L\u00fcbcke arbeitete selbst an wissenschaftlichen Instituten und kennt die prek\u00e4ren Bedingungen aus eigener Erfahrung. \u201eIn der Hochschul- und Forschungslandschaft besteht ein System, das sich an Selbstausbeutung gew\u00f6hnt hat. Gleichzeitig ist die Wissenschaft unverzichtbar f\u00fcr gesellschaftlichen Fortschritt und die Bew\u00e4ltigung wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen. Damit sie diesem Anspruch gerecht werden kann, braucht es vor allem gute Arbeitsbedingungen, sowie klare und transparente Karrierewege, eine ernsthafte Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, moderne Departmentstrukturen \u2013 und ein BAf\u00f6G, das Studierenden echte Teilhabe erm\u00f6glicht\u201c, fordert L\u00fcbcke.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Brandenburger B\u00fcndnisgr\u00fcnen solidarisieren sich mit dem heutigen Hochschulstreik an mehreren Standorten im Land, unter anderem in Potsdam und Cottbus. 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