{"id":2066,"date":"2026-02-16T12:07:56","date_gmt":"2026-02-16T11:07:56","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-brandenburg.de\/?p=2066"},"modified":"2026-02-16T12:07:57","modified_gmt":"2026-02-16T11:07:57","slug":"politisch-motiviert-und-wirtschaftlich-schaedlich-buendnisgruene-zu-dobrindts-grenzkontrollen-verlaengerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress02.gcms.verdigado.net\/gruene-brandenburg\/politisch-motiviert-und-wirtschaftlich-schaedlich-buendnisgruene-zu-dobrindts-grenzkontrollen-verlaengerung\/","title":{"rendered":"\u201ePolitisch motiviert und wirtschaftlich sch\u00e4dlich\u201c: B\u00fcndnisgr\u00fcne zu Dobrindts Grenzkontrollen-Verl\u00e4ngerung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angek\u00fcndigt, die station\u00e4ren Binnengrenzkontrollen \u00fcber den 15. M\u00e4rz 2026 hinaus um ein weiteres halbes Jahr zu verl\u00e4ngern. Dies geschieht trotz deutlich r\u00fcckl\u00e4ufiger Zahlen: Sowohl die Asylantr\u00e4ge in Deutschland sind zuletzt um knapp ein Drittel gesunken, als auch die unerlaubten Einreisen gehen deutlich zur\u00fcck. Mit Unverst\u00e4ndnis reagieren die Brandenburger B\u00fcndnisgr\u00fcnen auf die erneute Verl\u00e4ngerung der station\u00e4ren Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie fortgesetzten station\u00e4ren Grenzkontrollen sind vor allem politisch motiviert und kein wirksames Instrument f\u00fcr eine nachhaltige Migrationspolitik. Sie treffen Brandenburg als Grenzland besonders hart, belasten Pendlerinnen und Pendler sowie Unternehmen und schw\u00e4chen die europ\u00e4ische Zusammenarbeit in unserer Region\u201c, kritisiert Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Brandenburger B\u00fcndnisgr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rostock fordert Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke auf, sich klar gegen\u00fcber der Bundesregierung zu positionieren: \u201eWoidke muss sich endlich in Berlin f\u00fcr die Interessen Brandenburgs einsetzen. Unser Bundesland darf nicht l\u00e4nger zum Schauplatz bundespolitischer Symbolpolitik werden. Es braucht jetzt eine mit Polen abgestimmte Strategie, wie die station\u00e4ren Grenzkontrollen wieder beendet werden k\u00f6nnen, um den europ\u00e4ischen Normalzustand wieder herzustellen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Wirtschaft sieht die Ma\u00dfnahmen kritisch. Erst am Freitag hat sich die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Andrea L\u00fcbcke mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus ausgetauscht. Dabei wurde deutlich, dass die anhaltenden station\u00e4ren Grenzkontrollen f\u00fcr Unternehmen sehr hinderlich sind und dem gemeinsamen Wirtschaftsraum schaden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDauerhafte station\u00e4re Grenzkontrollen bremsen Lieferketten, erschweren Kooperationen und senden ein falsches Signal an Unternehmen beiderseits der Oder. Das schadet der wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands und ist zugleich ein R\u00fcckschlag f\u00fcr das deutsch-polnische Zusammenleben in unserer Grenzregion\u201c, sagt L\u00fcbcke. Statt permanenter nationaler Alleing\u00e4nge brauche es europ\u00e4ische L\u00f6sungen: \u201eNotwendig sind funktionierende gemeinsame Asylverfahren, eine faire Verteilung innerhalb der EU und eine st\u00e4rkere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten \u2013 nicht immer neue Verl\u00e4ngerungen station\u00e4rer Grenzkontrollen\u201c, so Rostock.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angek\u00fcndigt, die station\u00e4ren Binnengrenzkontrollen \u00fcber den 15. M\u00e4rz 2026 hinaus um ein weiteres halbes Jahr zu verl\u00e4ngern. 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